Injektionstherapie mit Komplexmitteln

Unter Injektion versteht man in der Medizin das Einbringen einer Substanz in einen Organismus über eine Kanüle mit Hilfe einer Spritze. Über die Dauer der Injektion kann man die Geschwindigkeit der Wirkstoffanflutung steuern.Eine Injektion in ein lokales Segment kann direkt vor Ort wirken. Bei Aufnahmestörungen des Magen-Darm-Traktes, oder der Mundschleimhaut,  umgehen wir mittels Injektion diese Resorption und können den gesamten Wirkstoff besser aufnehmen. Das kann zusätzlich bei falscher Einahme von homöopatischen Komplexmitteln passieren. Der Wirkstoff kommt in der Spritze also direkt in den Organismus und kann seine Wirkung schneller, präziser und vollständig entfalten.

Komplexmittel oder auch Kombinationspräparate sind Mischungen aus mehreren homöopathischen Einzelmitteln, die in ihrer Zusammensetzung auf ein Anwendungsgebiet abgestimmt sind und sich sinnvoll ergänzen.

Ihre Verordnung erfolgt in der Regel nach der klinischen Krankheitsdiagnose und ist meist einfach durchzuführen. Anders als bei Einzelmitteln ist keine aufwendige auf den jeweiligen Patienten abgestimmte individuelle Ermittlung des passenden homöopathischen Einzelmittels notwendig. Aufgrund der meist niedrigen Verdünnung ist bei Komplexmitteln die Grenze zur Phytotherapie fließend und der Zusammenhang von Dosis und Wirkung wird als pharmakologisch charakterisierbar aufgefasst.

Vorteile der Injektion:

  • Wirkungsbeschleunigung
  • Zielortgenauigkeit
  • Kein Einnahme oraler Präparate
  • Umgehung des Magen-Darm-Traktes
  • Nutzung von Akupunkturpunken im sinne der Homöosiniatrie
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