Histaminose & Histaminintoleranz

Stufenkonzept zur diagnostischen Abklärung einer Histaminintoleranz

Im Rahmen unseres Stufenkonzeptes Histaminintoleranz bieten wir folgende Untersuchungsparameter an:

  • Quantitative Histaminbestimmung im Stuhl
  • Nachweis histaminbildender Mikroorganismen wie Morganella morganii im Stuhl
  • NEU: Totale Histamin-Abbaukapazität (THAK) im Blut

Alle drei Parameter zusammen untersucht das Darmprofil „Verdacht auf Histamin-Intoleranz“

Der Vorteil der Messung der totalen Histamin-Abbaukapazität im Blut: Eine für den Patienten unangenehme Provokation mit histaminreichen Lebensmitteln ist nicht notwendig. Der Patient kann sich sogar histaminfrei ernähren und darf zum Zeitpunkt der Blutentnahme symptomfrei sein.

  • Diaminooxidase(DAO)-Konzentration im Blut

Die Bestimmung der DAO-Konzentration ist insbesondere bei verminderter Babaukapazität (THAK) sinnvoll.

Für die Bestimmung der totalen Histaminabbau-Kapazität provozieren wir das Patientenserum mit Histamin. Über eine Anfangs- und Endpunktmessung lässt sich der Histamin-Abbau in der Patientenprobe exakt ermitteln.

Typische Symptome einer Histaminintoleranz sind

  • Flush
  • Übelkeit
  • Durchfall
  • migräneartige Kopfschmerzen
  • Hitzegefühl
  • Atemnot.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Histaminintoleranz und Nahrungsmittelallergie: bei der Histaminintoleranz ist die Stärke der Symptome von der Menge des zugeführten Histamins abhängig. Patienten, die unter einer Histaminintoleranz leiden, sollten deshalb auf eine histaminarme Ernährung achten.

Die Untersuchung kann über eine Blutanlayse, über die Histamin-Urinausscheidung oder über eine Stuhlprobe erfolgen.

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